Mea culpa, oder

es ist lieber doch immer die Schuld der anderen:

"Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller sieht nach dem Skandal um einen pädophilen Priester in seinem Bistum keinen Grund für persönliche Konsequenzen.

Ich bin nicht verantwortlich für alles das, was unsere Geistlichen und Mitarbeiter tun", sagte Müller in Regensburg. Die Verantwortung für eine Tat gegen das Gesetzbuch trage der Täter. Müller sieht auch keinen Fehler darin, dass er den nach einem sexuellen Missbrauch von zwei Jungen vorbestraften Geistlichen erneut als Seelsorger eingesetzt hatte."

Quelle und ganzer Text

Bemerkung: Ja, Müller sieht keinen Fehler, denn der sitzt mit seinem Allerwertesten auf den durch Kirchensteuern großzügig finanzierten frommen Weichpolster, und in der Regel sind es nie die Mächtigen, die  "ihren Hintern  hinhalten " müssen.

 



 

21.9.07 23:13

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(11.10.07 15:42)
wenn jeder die konsequenzen aus täterwertung tragen müsste, gäbe es schon lange keine richter mehr, politiker sowieso, und die übrigen wären dann eh nur noch täter.


(12.10.07 18:11)
Na, dann lassen wir demnächst den unter Fettsucht und Gefräßigkeit leidenden Hund die Aufgabe übernehmen, auf die frei auf dem Tisch liegende Fleischwurst aufzupassen. Niemand soll hinterher behaupten, wir hätten ahnen können, dass er sie selber frißt und uns für den Schaden verantwortlich machen.
Eine Bedingung muss allerdings erfüllt sein. Wir müssen vorher noch zu frommen Würdenträgern werden, ansonsten gilt eben doch, dass wir für Entscheidungen -und dazu gehören auch falsche Personalentscheidungen- verantwortlich sind.

Im übrigen trifft der ganze Kommentar nicht, denn Bischof Müller soll ja nicht anstelle des Pädophilen in den Bau gehen oder was auch immer, sondern die Konsequenzen daraus ziehen, dass durch seine "heimlichtuerische Personalentscheidung" Jungens dem ausgesetzt wurden.

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