Das Lächeln war nur eine Maske

Sie wurde von Christen aller Glaubensrichtungen oftmals wie eine Heilige gehandelt und soll demnächst von der römisch-katholischen Kirche heilig gesprochen werden. Sie war in Welt und Kirche bekannt und angesehen.
Kritik an manche ihrer "Glaubensäußerungen" wurden mit dem Hinweis auf ihre leidenschaftliche Hingabe an Arme und Bedürftige erst gar nicht zugelassen, denn "wenn man in ihre Augen sah, strahlte einen die Liebe Jesu an", wie es ein deutscher Gottesmann einmal ausdrückte, als er auf die Glaubenssubstanz von "Mutter Teresa" angesprochen wurde.
Jetzt scheinen die eigenen Briefe von Mutter Teresa diese evangelikalen Verteidigungsversuche einer Frau römisch-katholischen Glaubens zu sabotieren. Dort soll die Ordensfrau mitgeteilt haben, dass ihr Lächeln nur eine Maske war, hinter der sie sich versteckte, "ein Mantel der alles verdeckt", von Zweifel an der Existenz Gottes und an der Existenz Jesu Christi ist dort die Rede.
Für den römischen Katholizismus ist dies alles kein Grund von der Absicht der Heiligsprechung abzuweichen, was m. E. nicht für die Ordensfrau, aber gegen die Praxis und den Geist von Heiligsprechungen spricht und natürlich gegen die religiöse Institution, die solches vornimmt.

Was werden die Briefe der Ordensfrau in der rechtgläubigen Szene der Evangelikalen ändern (vorausgesetzt die Briefe sind richtig wiedergegeben und fair ausgewertet).
Es ist zu vermuten, dass sie gar nichts verändert werden, denn wen die Evangelikalen einmal heilig gesprochen haben, der muss es bleiben.

 

26.8.07 20:56

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