Daumenschrauben II

Eigentlich müsste es um DIESES Zitat gehen:
(Die TV-Moderatorin versuchte, sich gestern gegenüber BILD am SONNTAG zu erklären  „Es ist völlig absurd und bösartig, mich in die rechte Ecke zu stellen. Was ich zum Ausdruck bringen wollte, war, dass Werte, die ja auch vor dem Dritten Reich existiert haben, wie Familie, Kinder und das Mutterdasein, die auch im Dritten Reich gefördert wurden, anschließend durch die 68er abgeschafft wurden. Vieles, was in dieser Zeit hochgehalten wurde, wurde danach abgeschafft. Und dazu gehören Werte, die uns auch vor dem Dritten Reich zusammengehalten haben und uns ja auch das Überleben gesichert haben. Familie nämlich.“

Quelle 

1 Kommentar 11.10.07 15:32, kommentieren

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Daumenschrauben für die schöne Eva oder..

Böse Medien, die 89.465ste

 

Kath-net präsentiert die jüngsten unschuldigen Opfer der inquisitorischen Medien: Eva Herman und Kardinal Meisner

 

"01. Oktober 2007, 12:01

Heute wird man öffentlich angeklagt und vors Medientribunal gezerrt’

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis spricht im KATH.NET-Interview über Eva Herman, Kardinal Meisner, Kunst und Glaube, Summorum Pontificum, Gabriele Pauli und Papst Benedikt.

Regensburg (www.kath.net)
Was derzeit in Deutschland rund um Eva Herman und Kardinal Meisner abläuft, erinnere sie an die Zeit vor der Inquisition. Das meinte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis im KATH.NET-Exklusiv-Interview."

Quelle und ganzer Text

1 Kommentar 1.10.07 18:47, kommentieren

Mea culpa, oder

es ist lieber doch immer die Schuld der anderen:

"Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller sieht nach dem Skandal um einen pädophilen Priester in seinem Bistum keinen Grund für persönliche Konsequenzen.

Ich bin nicht verantwortlich für alles das, was unsere Geistlichen und Mitarbeiter tun", sagte Müller in Regensburg. Die Verantwortung für eine Tat gegen das Gesetzbuch trage der Täter. Müller sieht auch keinen Fehler darin, dass er den nach einem sexuellen Missbrauch von zwei Jungen vorbestraften Geistlichen erneut als Seelsorger eingesetzt hatte."

Quelle und ganzer Text

Bemerkung: Ja, Müller sieht keinen Fehler, denn der sitzt mit seinem Allerwertesten auf den durch Kirchensteuern großzügig finanzierten frommen Weichpolster, und in der Regel sind es nie die Mächtigen, die  "ihren Hintern  hinhalten " müssen.

 



 

3 Kommentare 21.9.07 23:13, kommentieren

Welteinsamstag

"Junge Christen: Zwischen "Megaparty Glaubensfest" und Verspottung

Vor dem Hintergrund des katholischen Weltjugendtages im August 2005 in Köln haben mehrere Soziologen von verschiedenen Universitäten die Religiosität von Jugendlichen in Deutschland analysiert. Ihr Ergebnis: Von einer "Renaissance der Religiösität" könne man nicht sprechen, im Gegenteil: Glaube macht einsam.

"Megaparty Glaubensfest. Weltjugendtag: Erlebnis - Medien – Organisation" lautet der Titel eines Bandes, der heute im Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbanden) erschienen ist. Neun Soziologen und Medienwissenschaftler gehen darin in Beiträgen und Interviews der Frage nach, welche Auswirkungen das "Erlebnis Weltjugendtag" auf den Alltag der jugendlichen Teilnehmer hatte. Zudem wurde untersucht, ob sich der Enthusiasmus auf dem Großereignis des Glaubens auch in der Religiosität der Jugendlichen findet."

Quelle und ganzer Text

1 Kommentar 14.9.07 10:33, kommentieren

Das Lächeln war nur eine Maske

Sie wurde von Christen aller Glaubensrichtungen oftmals wie eine Heilige gehandelt und soll demnächst von der römisch-katholischen Kirche heilig gesprochen werden. Sie war in Welt und Kirche bekannt und angesehen.
Kritik an manche ihrer "Glaubensäußerungen" wurden mit dem Hinweis auf ihre leidenschaftliche Hingabe an Arme und Bedürftige erst gar nicht zugelassen, denn "wenn man in ihre Augen sah, strahlte einen die Liebe Jesu an", wie es ein deutscher Gottesmann einmal ausdrückte, als er auf die Glaubenssubstanz von "Mutter Teresa" angesprochen wurde.
Jetzt scheinen die eigenen Briefe von Mutter Teresa diese evangelikalen Verteidigungsversuche einer Frau römisch-katholischen Glaubens zu sabotieren. Dort soll die Ordensfrau mitgeteilt haben, dass ihr Lächeln nur eine Maske war, hinter der sie sich versteckte, "ein Mantel der alles verdeckt", von Zweifel an der Existenz Gottes und an der Existenz Jesu Christi ist dort die Rede.
Für den römischen Katholizismus ist dies alles kein Grund von der Absicht der Heiligsprechung abzuweichen, was m. E. nicht für die Ordensfrau, aber gegen die Praxis und den Geist von Heiligsprechungen spricht und natürlich gegen die religiöse Institution, die solches vornimmt.

Was werden die Briefe der Ordensfrau in der rechtgläubigen Szene der Evangelikalen ändern (vorausgesetzt die Briefe sind richtig wiedergegeben und fair ausgewertet).
Es ist zu vermuten, dass sie gar nichts verändert werden, denn wen die Evangelikalen einmal heilig gesprochen haben, der muss es bleiben.

 

1 Kommentar 26.8.07 20:56, kommentieren

An alle Ökumeniker

Alles ist im Wandel: Ein Stück Hostie verwandelt sich millionenfach leibhaftig in Jesus Christus und ein Professor in Simon Petrus.

Nur eine Verwandlung bleibt aus: Die römisch-katholische Kirche wird sich nie in eine biblische Gemeinde verwandeln.

  

"Der eigentliche Anziehungspunkt jedoch… Warum gehen Menschen auf den Petersplatz zum Angelus am Sonntag? 30.000 Menschen! Der Petersplatz ist jeden Sonntag voll! Was ist das? Das ist dieser Mann im weißen Gewand, der der Nachfolger des Petrus ist, und wie wir uns vielleicht eine Zeit lang zu wenig getraut haben zu sagen – er ist der Vicarius Christi! Oder wie die berühmte Caterina von Siena, die große mutige Frau im Mittelalter, gesagt hat: ‚Il dolce Christo de la terra‘ - ,der süße Christus auf Erden’.

Das ist das eigentlich Faszinierende. Sie als Journalisten werden über vieles berichten, auch über vieles, was sich am Rande abspielt. Das gehört sozusagen zur Staffage eines großen Ereignisses. Das Spannende jedoch ist, dass dieser Mann, den ich seit 34 Jahren kenne, dessen Schüler ich war, mit dem ich viel zu tun hatte, eben jetzt nicht einfach nur der Professor Ratzinger ist, sondern Petrus. Das ist ein faszinierendes Geheimnis. Ich denke, wir stehen alle bewusst oder unbewusst in dieser Faszination. Das macht diesen kommenden Besuch auch wirklich spannend und ich glaube auch schön.“

Foto: (c) kath.net; P. Lombardi mit zwei kath.net-Journalistinnen beim Medienempfang in Wien "

Quelle und ganzer Text: http://www.kath.net/detail.php?id=17032

1 Kommentar 15.6.07 11:28, kommentieren

Der Vatikan und der Holocaust

Kontrovers ist bis heute, ob Pius der XII. einfach nur sehr lange zum Holocaust schwieg und sein Verein keine Scheu hatte, mit Hitler-Deutschland zu packtieren, oder ob unter dem Windschatten der eigenen Feigheit auch noch ein paar Juden den Holocaust überleben durften.

Offensichtlich hingegen ist, dass der Vatican diese Tage den Holocaust und die jüdische Erinnerungskultur in Jad Vaschem dazu mißbraucht hat, um auf dem Rücken der Opfer einene Mißbefindlichkeiten zu zelebieren. Auch wenn, wie unten aufgeführte Meldung zeigt, Monsignore Antonio Franco seine Füße nun doch Richtung Gedenkfeier in Bewegung setzten wird, ist doch auf jeden Fall das Ziel erreicht, dass man "auf ein Problem aufmerksam gemacht hat".

Einfach nur widerlich, diese Nummer, die sie dort wieder mal abgezogen haben.

"Nach einer diplomatischen Verstimmung zwischen Israel und dem Vatikan will der Apostolische Nuntius in Israel, Monsignore Antonio Franco, nun doch an den israelischen Holocaust-Gedenkfeiern teilnehmen. Israelische Medien berichteten, Franco habe dies dem Außenministerium in Jerusalem mitgeteilt. Jad Vaschem begrüßte die Entscheidung. "  http://www.n-tv.de/790910.html

1 Kommentar 15.4.07 18:15, kommentieren